DJK Brose vertraut auf ihre Youngsters

Julia Förner und Magdalena Landwehr (beide 16 Jahre), Julika Gese und Anika Hartmann (beide 17) sowie Franziska Hager und Marie Ulshöfer (beide 18) stehen beispielhaft für den Jugendstil, der sich bei der DJK Brose Bamberg in der Ende September beginnenden Zweitliga-Saison 2017/2018 fortsetzen wird. Während sich die beiden U16-Nationalspielerinnen Förner und Landwehr mit guten Leistungen bereits ihren Platz erkämpften, erhalten Hartmann sowie die frisch gebackenen Abiturientinnen Gese, Hager und Ulshöfer die Chance, ebenfalls Teil der festen Rotation zu werden.

„Marie hat im letzten Jahr zu Beginn große Fortschritte gemacht, wurde dann aber von Verletzungen ausgebremst. Mit kontinuierlicher harter Arbeit und der entsprechenden Entwicklung kann sie uns in der kommenden Saison hoffentlich mehr Minuten geben. Jule, Anika und Franzi kamen bisher nur zu einigen wenigen Kurzeinsätzen, haben dadurch und durch das regelmäßige Training mit dem Zweitliga-Team aber schon wertvolle Erfahrungen sammeln können. Darauf werden wir aufbauen, sodass sie die nächsten Schritte machen und ebenfalls mehr Zeit auf dem Feld verbringen“, schildert Cheftrainerin Jessica Miller die Pläne mit dem jungen Quartett. Zugleich sollen alle vier auch weiterhin unter den künftigen Zweitliga-Assistenztrainern Kathrin Gut und Kai Tzschentke Führungs- und Schlüsselrollen bei den Regionalliga-Damen des Kooperationspartners aus Kemmern einnehmen. Gese und Ulshöfer werden neben dem Sport ab August ein Freiwilliges Soziales Jahr bei Brose Bamberg absolvieren, Hager im Oktober in Erlangen oder Bamberg ein Studium aufnehmen. Hartmann startet im September in ihr Abiturjahr.

Noch zwei Schuljahre liegen vor Julia Förner und Magdalena Landwehr, die sich seit Montag wieder auf einem Lehrgang mit der deutschen U16-Nationalmannschaft in Vorbereitung auf die Europameisterschaft in Frankreich (04. bis 12. August) befinden. Auch bei den beiden Youngsters soll sich die stetige Entwicklung fortsetzen. „Julia wurde in der vergangenen Saison nach der Verletzung von Sandra Schrüfer ins kalte Wasser geworfen und hat sich bravourös freigeschwommen. Für ihr Alter hat sie einen tollen Job gemacht. Sie muss noch viel lernen, aber sie bringt den nötigen Willen und die Bereitschaft mit“, so Miller. „Magda hat ebenfalls die erste komplette Zweitliga-Saison bei uns hinter sich und ihr Spiel erweitert. Ihre Vielseitigkeit, von der Flügel- bis zur Centerposition alles spielen zu können, ist sehr wertvoll für uns. Das wollen wir nutzen. Sie ist sehr ehrgeizig und lernwillig. Wir werden sie weiter darin unterstützen, eine Schlüsselspielerin unseres Teams zu werden.“ Grundsätzlich sei es im Bestreben, das weibliche Förderkonzept in Bamberg weiterzuentwickeln, schön zu sehen, dass einige junge Spielerinnen auf dem Sprung seien, in der neuen Saison größere und verantwortungsvollere Rollen einzunehmen.

Förderer der Region unterstützt Förderer der weiblichen Basketball-Talente

 


Neben seinem jungen Sextett kann der amtierende Zweitliga-Vizemeister der Südstaffel auch auf die Unterstützung der VR Bank Bamberg bauen. Der vor sieben Jahren eingeschlagene gemeinsame Weg wird auch in der neuen Spielzeit fortgesetzt. „Die VR Bank Bamberg steht für Nachhaltigkeit, so wie die Kader- und Geschäftspolitik der DJK Brose Bamberg. Wir verstehen uns als Förderer der Region Bamberg, die DJK Brose versteht sich als Förderer der vielen weiblichen Basketball-Talente aus der Region. Dies passt zusammen und deshalb freuen wir uns, die Zweitliga-Mannschaft ein weiteres Jahr als Trikotsponsor zu unterstützen und dass es gelungen ist, wieder eine Riege junger Bamberger Basketballerinnen in die Mannschaft zu integrieren“, so VR-Bank-Marketingleiter Wolfgang Kohn.

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