Louis Olinde wird Fünfter bei U19-WM

Youngster Louis Olinde (Foto: FIBA) verbrachte die erste Zeit nach der deutschen Meisterschaft wie einige junge Basketballtalente bei der Nationalmannschaft des Deutschen Basketball Bundes und nahm in diesem Jahr an der U19-Weltmeisterschaft der FIBA teil. Dabei belegte die Auswahl von Bundestrainer Alan Ibrahimagic einen beachtlichen fünften Platz. Im Kurzinterview gibt der 19-jährige Olinde einen Einblick in das Turnier, das in Kairo/Ägypten stattfand.

 

1.       Wie fühlt sich der fünfte Platz bei der Weltmeisterschaft an?

Der fünfte Platz fühlt sich auf jeden Fall gut an. Das ist ein gutes Ergebnis, eines der Besten, das je erreicht wurde. Wenn man sich den Turnierverlauf anschaut, hätte es natürlich noch besser für uns ausgehen können, wenn wir das erste Spiel gegen Litauen nicht verloren hätten (79:89 Anm. d. Red.). Hätten wir das Spiel gewonnen, wären wir vielleicht nicht bereits im Viertelfinale auf die USA getroffen, sondern erst später. Dann wäre vielleicht ein noch besseres Ergebnis möglich gewesen. Aber im Endeffekt können wir sehr zufrieden sein.

 

2.       Wie war das Feeling in eurem Team? Es war immerhin die erste Teilnahme einer deutschen U19-Mannschaft nach 30 Jahren.

Das Feeling in unserer Mannschaft war sehr gut, alle waren aufgeregt, haben sich auf die Weltmeisterschaft gefreut und waren sehr geehrt, dass wir teilnehmen konnten. Wir wussten aber auch, dass wir uns die Teilnahme im letzten Sommer und Winter mit der Europameisterschaft hart erarbeitet haben. Wir waren uns im Klaren, dass wir ein gutes Team haben und sind dementsprechend mit viel Selbstvertrauen in das Turnier gegangen. Wir haben die Möglichkeit gerne genutzt, denn nicht jeder Spieler kann in seiner Karriere an einer WM teilnehmen. Ich glaube, es war eine große Chance, sich dort zu zeigen und unser Land zu repräsentieren.

 

3.       Was wird dir von dem Turnier am meisten in Erinnerung bleiben?

Da werden viele Dinge in Erinnerung bleiben. Einmal natürlich die Möglichkeit, gegen viele verschiedene Länder zu spielen, wie Neuseeland, Puerto Rico oder Ägypten. Fast jeder Kontinent war bei der WM vertreten und es war wirklich etwas ganz Besonderes, gegen so viele unterschiedliche Kulturen zu spielen, wie zum Beispiel Neuseeland mit ihrem traditionellen „Haka“, den die Mannschaft vor jedem Spiel tanzt. Aber auch der freie Tag, den wir hatten, war eine riesige Erfahrung, als wir uns die Pyramiden von Gizeh angeschaut haben, ein wirkliches Weltwunder.


4.       Was kommt für dich nach der Weltmeisterschaft?

Ich fahre jetzt erst einmal nach Hause nach Hamburg, um ein wenig zu entspannen und ein wenig Abstand vom Basketball zu haben. Ich werde mich mit Freunden treffen und alles ruhig angehen lassen. Vielleicht fahre ich auch noch in den Urlaub an den Strand. Danach dreht sich dann alles schon wieder um die neue Saison und die Vorbereitung auf die nächste Spielzeit, darauf liegt dann der Fokus. 

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