GEMEINSAM FÜR DEN MINI-BASKETBALL

JUNIOR FRANKEN

„Wir wollen nachhaltig dafür sorgen, dass Franken Deutschlands Basketball-Region Nummer 1 bleibt!“. Mit diesem Grundgedanken von Michael Stoschek begann das Projekt JUNIOR FRANKEN im Jahr 2012.

Schnell war der grundsätzliche Ansatzpunkt für die Verwirklichung dieses Anspruchs gefunden: der Mini-Bereich bis zur Altersklasse U12. Auf dieser Basis hat sich das Projekt auf die Fahnen geschrieben: mehr Kinder zum Basketball, mehr Basketballangebote in regionaler Breite und daraus folgend mehr Mini-Mannschaften in den Spielbetrieb. Dies alles mit dem Ziel eines vergrößerten Talentpools und höherer Betreuungsqualität, um auf lange Sicht die besten jungen Spieler in Franken zu halten und auch in Zukunft mit drei Teams in der Basketball-Bundesliga präsent zu sein.

In diesem Sinne bündeln die vier Teams Brose Bamberg, s.Oliver Würzburg, medi bayreuth und Post SV Nürnberg im Rahmen von JUNIOR FRANKEN seit Oktober 2012 ihre Ressourcen und ihr Knowhow, um die regionalen Basketballvereine und -abteilungen in der Entwicklung und dem Aufbau von Teams, insbesondere in den Altersklassen U8 bis U12, zu unterstützen. Dabei ist Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung von Brose, stets an vorderster Front dabei, von der Grundidee bis hin zu Ehrungen bei Turnieren. Auch die Finanzierung des Projekts hat er dankenswerterweise vollständig übernommen.

Neben organisatorischer Hilfe geben die vier Teams ihr Wissen bei der Trainerausbildung weiter und leisten für neue Vereine in der Anschubphase auch Personalunterstützung im Sinne erfahrener Übungsleiter. Die teilnehmenden Vereine und Abteilungen verpflichten sich im Gegenzug zur regelmäßigen Teilnahme an Trainerfortbildungen sowie zur inhaltlichen Orientierung am JUNIOR FRANKEN-Curriculum.

Die Bilanz des ersten Projektjahres JUNIOR FRANKEN fällt dabei sehr positiv aus: Mehr Kinder und Mannschaften, ein Zuwachs an Vereinen und gestiegene Trainerqualität zeigen, dass ein erster Schritt in die richtige Richtung getan wurde. Für die kommende Saison gilt es, weiter voranzukommen und neue Themen in Angriff zu nehmen.

Deutlicher Zuwachs an Teams und Kindern

Mit einer Steigerung der Anzahl an Miniteams um fast 20% war der Bezirk Mittelfranken bei der Schaffung neuer Trainingsmöglichkeiten für die Kinder Vorreiter. Die meisten Miniteams und damit die größte Basis für eine nachhaltige Talentsuche hat auch weiterhin Oberfranken, wo mit 51 Teams im Bereich U9-U12 in den letzten Jahren beeindruckende Strukturen im Minibasketball geschaffen wurden. Zu besichtigen war dies beispielsweise bei den U9-Trainingstreffen unter jahreszeitlichen Schlagworten wie „Bällerascheln“ im Herbst oder „Freudensprünge“ im Frühling, bei dem unter der Anleitung von Brose Baskets-Jugendtrainer an der Technik gefeilt werden konnte.

Als weitere Highlights dürfen das Neujahrsturnier am 6. Januar in Bamberg und das Abschlussturnier am 27. Juli in Nürnberg gelten. Diese waren mit jeweils über 20 Mannschaften ausgebucht, und die Kinder waren begeistert von jeweils einem Tag Basketball pur.

Ebenso wie beim Camp an Pfingsten in Bayreuth, bei dem die Verantwortlichen des BBC (inzwischen medi Bayreuth) für beste Stimmung und strahlende Gesichter bei den mehr als 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sorgten.

Neue Vereine und Abteilungen an allen Standorten

Um solche Erlebnisse auch Kindern aus Regionen, die bisher ohne Basketballverein auskommen mussten zugänglich zu machen, wurden in allen Standorten große Anstrengungen unternommen, neue Strukturen zu schaffen. Dies gelang insbesondere in Weidenberg, Ansbach und Laufach/Goldbach. Da solche Neugründungen naturgemäß mehr Zeit benötigen, ist die nachhaltige Fortführung des Projekts umso wichtiger. „Nur Dank der kontinuierlich zugesagten Unterstützung von Hrn. Stoschek haben wir die Möglichkeit an Vereine ohne Basketballabteilung und interessierte Schulen heranzutreten um neue Abteilungsstrukturen zu schaffen“, ist sich Projektleiter Martin Will sicher, „Niemand lässt sich auf einen solchen Neuaufbau ein, wenn er nicht sicher ist, dass er auch längerfristig auf die Partner zählen kann.“

Zahlreiche Qualifizierungsmaßnahmen für Trainer

So viele Kinder in entsprechend vielen Vereinen und Mannschaften wollen natürlich hervorragend betreut werden. Diesem Umstand hat JUNIOR FRANKEN mit insgesamt 14 Coach-Clinics Rechnung getragen, die an allen Standorten den Trainern der Minimannschaften offenstanden, und bei denen unterschiedliche Trainingsaspekte von erfahrenen Jugendtrainern vermittelt wurden und es viel Zeit und Raum für direkten Kontakt, Fragen und Gespräche gab. Unter Anderem wurde in Würzburg eine Veranstaltung mit Mini-Trainern aus ganz Franken durchgeführt um sich besser kennenzulernen und Auszutauschen. Bei den Coach-Clinics sollen die Teilnehmer nämlich nicht nur von den Referenten lernen, sondern – fast noch mehr – von einander.

Außerdem wurde eine gute Trainerausbildung unterstützt und belohnt, was dazu führte, dass fast 80% der Trainer von JUNIOR FRANKEN-Teams bereits eine Lizenz des BBV oder DBB besitzen – ein großer Erfolg.

Mehr unter www.junior-franken.de.